Es gab schon länger keinen Blogpost mehr von mir. In der Zwischenzeit habe ich mir einen Umkehrring für mein Kit-Objekt (18-55, 5.6) zugelgt und möchte euch nun einige der damit entstandenen Bilder zeigen:
Tropfen an der Scheibe
Raupe
Hier sieht man wie groß die Raupe eigentlich ist
Moos
Ameisen
Ameise
Samstag, 28. April 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
Silvester 2011
Hier einige der Bilder, die zu Silvester entstanden sind. Leider war das Wetter nicht so toll, was man auch auf den Bildern sieht. Auch die Videofunktion meiner Kamera musste ich testen ;)
Samstag, 31. Dezember 2011
Fotografieren zu Silvester
Heute ist Silvester und wie jedes Jahr steht heute für Fotografen das große Feuerwerk auf dem Programm. Doch wie fotografiert man ein solches Ereignis richtig?
Der erste und wichtigste Punkt ist der richtige Standort. Um die Raketen möglichst schön auf ein Bild zu bekommen sollte man ihn gut wählen. Eine erhöhte Position ist hier auf jeden Fall zu empfehlen, da man am Boden, mitten in Menschenmassen sehr eingeschränkt ist. Als nächstes sollte man darauf achten, wie sich der Vorder- und Hintergrund ins Bild einpasst. Natürlich kann man einfach nach oben fotografieren und den schwarzen Nachthimmel als Hintergrund wählen, doch auch hier macht sich ein erhöhter Standpunkt wieder bezahlt, da man zum Beispiel auch Häuser oder Berge auf dem Bild hat.
Das zweite, worauf man achten sollte, sind die richtigen Einstellungen. Wer mit einer Kompaktkamera im Automatikmodus fotografiert, wird es schwer haben, die Bilder so aussehen zu lassen, wie man sie gern hätte. Also am Besten in den manuellen Modus und den richtigen Fokuspunkt suchen. Dazu nimmt man ein Objekt in der Ferne (ob 100 Meter oder 2 Km macht keinen unterschied mehr) und stellt auf dieses scharf. Danach am besten den manuellen Fokus einstellen, damit sich nichts mehr ändert. Wenn man nämlich ein Feuerwerk mit Autofokus ablichten möchte, hat man das Problem, dass dieser am schwarzen Nachthimmel keinen Fokuspunkt findet und immer wieder vor und zurück fährt. Dadurch verpasst man mit Sicherheit einige schöne Raketen. Die Blende sollte möglichst nicht ganz geöffnet sein um die Schärfentiefe zu erhöhen und die ISO-Zahl kann möglichst klein gewählt werden um Rauschen zu vermindern (Blende 8-10, ISO 100-200). Die Verschlusszeit ist das Schwierigste an dieser Angelegenheit. Es gibt zwei Herangehensweisen, die sinnvoll sind. Zum einen kann man die Kamera auf etwa 4-10 Sekunden einstellen und immer wieder abdrücken, um möglichst viele Bilder zu erhalten. Das bietet sich vor allem an, wenn man nicht weiß, wo die Raketen herkommen und wohin sie fliegen. Wenn man jedoch seine eigenen fotografieren will und man die Flugbahn einigermaßen einschätzen kann, bietet es sich an im BULB-Modus zu fotografieren. So drückt man einfach auf den Auslöser wenn die Rakete starten und lässt ihn wieder los, wenn sie verglüht ist. So lassen sich wahrscheinlich die Besten Bilder machen (Ein Stativ ist bei solchen Belichtungszeiten natürlich Pflicht). Die Brennweite hängt natürlich vollkommen vom Fotografen ab. Will man möglichst viele Raketen auf ein Bild bekommen so wählt man ein weitwinkliges Objektiv, ansonsten kann auch mit Normal- oder Telebrennweiten fotografiert werden.
Hier noch meine Silvesteraufnahmen aus dem letzten Jahr:
Habt ihr noch weitere Tipps für die Feuerwerksfotografie? Welche Einstellungen benutzt ihr?
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